VCD
Die Video-CD (1993) speichert Videodaten im MPEG-1-Format. Die Bildauflösung
beträgt 352 x 288 Bildpunkte bei 25 Bildern pro Sekunde.
(S)VCD
Die Super-Video-CD ist eine Weiterentwicklung der VCD, und verwendet das
MPEG-2 Komprimierungsverfahren. Im Gegensatz zur normalen VCD wurde die
Datenrate der Videos verdoppelt, um dadurch eine deutlich bessere Qualität zu
gewährleisten. Mit einer Auflösung von 480 x 576 Bildpunkten, was in etwa
einer 2/3-Auflösung einer DVD entspricht, wurde annähernd deren Qualität
erreicht.
DVD
Die verschleißfreie Abtastung sowie große Kapazität des Mediums ermöglichen
eine um ein Vielfaches höhere Bildqualität als die Aufzeichnung auf einem
Videoband oder diverser älterer Zelluloidsysteme.
Zum Vergleich: ein Spielfilm besitzt im DVD-Format eine Auflösung von bis zu
720 x 576 Bildpunkten, was der vollen PAL-Auflösung entspricht. Das VHS-Format
kann dagegen nur eine Auflösung von 360 x 288 Bildpunkten bieten; dies
entspricht gerade einmal einem Viertel der Bildpunkte des DVD-Videos.
Der Unterschied beim Betrachten ist natürlich enorm und vergrößert den
Filmgenuss erheblich. DVD-Medien sind zudem unempfindlich gegenüber
Magnetfeldern und bieten selbst nach tausend Abspiel-Vorgängen
(auch nach 20 Jahren) noch die gleich hohe Qualität. Die berührungsfreie
Abtastung erlaubt außerdem ein kristallklares Standbild; Verzerrungen oder ein
Verschleiß wie beim Videoband oder bei Filmspulen sind nicht zu befürchten. Für
die Wiedergabe von in diesem Verfahren produzierten Filmen können Sie jeden
handelsüblichen DVD-Player oder das DVD-Laufwerk Ihres PC´s mit
entsprechender Software nutzen. |